Vernetzte Logistik oder weg vom Fenster

Vernetzte Logistik oder weg vom Fenster

27. November 2017 | PaketChef

Die Umsätze im E-Commerce und Versandhandel gehen durch die Decke. Davon profitiert natürlich auch die Logistik. Die Logistik ist auf dem Weg zu jährlich vier Milliarden Paketen. Für die Logistik bedeutet das, ein "weiter so wie bisher“ ist unmöglich. Sie muss das Internet der Dinge, kurz IoT und die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Wer es nicht macht, wird nicht überleben. 

Die Erwartungen der E-Commerce Kunden ist klar: Same-Day und kostenloser Versand und Retoure. Mit Hype hat dies nichts mehr zu tun. Der klassische stationäre Handel befindet sich im Umbruch. Nur die Händler mit visionären Ideen werden erfolgreich sein. Beispiel gibt es genug. Quelle und Neckermann haben den Online-Handel verpasst. Otto-Versand und Klingel sind die Gewinner. Neben den positiven Impulsen aus der Industrie liegt dies vor allem an den Zuwachsraten im E-Commerce. Den stationären Handel wird es - vor allem in den Städten - weiterhin geben. Jedoch wandelt sich dieser in einen Art Showroom und Versandfilialen. Kunden suchen sich Waren aus und lassen sie sich per same-day nach Hause liefern.
 

Logistiker müssen den Waren- und Lieferort immer wissen

Davon betroffen sind alle Konsumgüter: Bücher, Schuhe, Elektronik, Möbel und zunehmend auch Lebensmittel. Voraussetzung für die punktuelle Lieferung ist jedoch eine intelligente Software-Lösung. Sie muss den Prozess in Echtzeit zu steuern. Fahrer und Kunden müssen in direktem Kontakt stehen. Die Auslieferung von Waren kann nur durch einen digitalen Ende-zu-Ende-Prozess gesteuert werden.  Aufwendige und manuelle Dispositionen stoßen nicht nur an ihre Grenzen, sie sind ungeeignet. Die in der Speditionsbranche üblichen manuellen Abläufe lassen eine Verknüpfung über den Warenfluss bis zum Endkunden nicht zu. Das bedeutet, kurzfristige Änderungen in der Auslieferung sind aktuell nicht möglich.
 

Kunden, Händler und Lieferanten vernetzen sich  

Zukünftig ist es essentiell, dass Kunden, Händler und Lieferanten über digitale Verbindungen zusammenarbeiten. Es werden individuelle Informationen zur Verfügung gestellt. Der Begriff zu dieser Notwendigkeit: Internet der Dinge, kurz IoT. Dieser Begriff wird schon lange nicht mehr nur von Experten verwendet. Über Smartphones und Tablets werden in Echtzeit Informationen zur Ware, den Kunden, den Händler und den Lieferservice ausgetauscht.
 
 
Digitalisierung wird noch viele neue Geschäftsideen möglich machen. Entscheidend ist, dass sich dieser Entwicklung niemand entzieht und auch gar nicht kann. Denn wer nicht Teil des digitalen Kreislaufs ist, wird in Zukunft nicht Teil des Wettbewerbs sein.
 
 

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